Kathrin Klette

German journalist, living in the land of cheese and chocolate.

Warum es sich zu hoffen lohnt

Was ist Hoffnung? Hoffnung ist der Glaube, das ein Wunsch wahrwerden kann, obwohl dies nicht gewiss ist. Wir hoffen auf eine neue Liebe, auf eine neue Stelle, auf eine persönliche Entwicklung oder eine neue Heimat. Wer Hoffnung hat, fühlt sich sicher und getragen; wer sie verloren hat, ist verloren und isoliert. Deshalb bezieht sich Hoffnung auch nicht nur auf die Zukunft: Wer keine Hoffnung mehr hat, für den ist auch die Gegenwart unerträglich.

Über dieses Gefühl habe ich ein Buch geschrieben: über Hoffnung – wie sie entsteht, wann wir sie verlieren und wie wir sie wiederfinden. Es versammelt Essays, Interviews mit Experten sowie Geschichten von Männern und Frauen, die erzählen, wie sie die Hoffnung gestärkt, aber auch gequält hat. Erschienen im Ch. Links Verlag.

Die treuen Fans der Eurovision

Die einen schätzen die Internationalität der Szene, andere die Musik: Der ESC, dessen Finale am 14. Mai in Stockholm stattfindet, hat Millionen von Fans. Für viele Lesben und Schwule ist das Fest auch von politischer Bedeutung. [Neue Zürcher Zeitung vom 3. Mai 2016, Link]

Das Ende der Nasszelle

Das moderne Badezimmer ist ein Wohnzimmer mit integriertem Wellness-Tempel. Was sagt das über uns aus? [Neue Zürcher Zeitung vom 14. Januar 2016, Link]

Die Botschafterin

Lange hat sich Blerta Kamberi zwischen Islam und Schweizer Kultur zerrissen gefühlt. Heute ist es ihr Vorteil, beide Welten zu kennen; zwischen ihnen zu vermitteln, hat sie zu ihrer Aufgabe gemacht. [Neue Zürcher Zeitung vom 4. Januar 2016, Link]

Das Eigenleben des Punktes

Wenn aus einem «Ja.» ein mürrisches «Meinetwegen» wird: Eine Studie aus den USA hat nun herausgefunden, dass es unfreundlich wirken kann, seine SMS mit einem Punkt zu beenden. [Neue Zürcher Zeitung vom 15. Dezember 2015, Link]

Ein Twitterer startet durch

Seine Tweets sind nihilistisch, aber sie werden von Zehntausenden gelesen: Der Amerikaner Eric Jarosinski hat sich als @NeinQuarterly auf Twitter etabliert. Sein neues Buch führte ihn auch ins «Karl der Grosse». [Neue Zürcher Zeitung vom 28. September 2015, Link]

Zeichen von Gewicht

Seit einiger Zeit fällt es auf: Das «überflüssige» Anführungszeichen breitet sich aus. Schilder preisen «leckere» Gulaschsuppe und Fleischsalat aus «eigener» Herstellung an. Warum schreibt man das so? [Neue Zürcher Zeitung vom 26. September 2015, Link]

«An das Glück einer Heirat gewöhnt man sich schnell»

Der Ökonom und Glücksforscher Rainer Winkelmann erklärt, warum man sich an das Glück einer Heirat schnell gewöhnt, an das Unglück der Arbeitslosigkeit aber nicht. [Neue Zürcher Zeitung vom 17. August 2015, Link]

Wenn die Arbeit plötzlich fehlt

Der Verlust des Arbeitsplatzes kann in seltenen Fällen einen Suizid auslösen. Die Gründe für einen Suizid sind aber komplex. Eine alleinige Erklärung dafür gibt es nicht. [Neue Zürcher Zeitung vom 17. August 2015, Link]

«Der ESC ist die grösste EU-Wahl»

Ob Wurst oder «Ein bisschen Frieden»: In seinen 60 Jahren hat der Eurovision Song Contest (ESC) immer auch Politik gemacht. So sieht es zumindest der Historiker Dean Vuletic. [Neue Zürcher Zeitung vom 20. Mai 2015, Link]